Forschungsprojekt

INTEGRIERTE BESTELLMENGEN- UND WIEDERAUFBEREITUNGSPLANUNG VON BEGRENZT HALTBAREN MEDIZINPRODUKTEN IN KRANKENHÄUSERN

Angesichts des steigenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks forcieren Krankenhäuser Prozessoptimierungs- und Kostensenkungsstrategien. Ein Ausgangspunkt zur Kostensenkung lässt sich innerhalb der nicht-medizinischen, sekundären Prozesse identifizieren. Die Versorgung der Krankenhäuser mit sterilen, wiederverwendbaren Medizinprodukten repräsentiert einen der Sekundärprozesse.

In der Regel stellen Krankenhäuser die Medizinprodukte nicht selbst her, wodurch einerseits Beschaffungsvorgänge notwendig sind. Auf der anderen Seite bietet sich Krankenhäusern mit der Sterilgutversorgungsabteilung die Möglichkeit der Wiederaufbereitung von zuvor verwendeten Medizinprodukten. Mit der Nutzung dieser Wiederaufbereitungsoption entsteht ein Materialkreislauf, in dem die Rückflüsse von Medizinprodukten aus den Operationsbereichen und Stationen in die Sterilgutversorgung zu berücksichtigen sind. Entscheidungen über die Bestellzeitpunkte und die jeweiligen Bestellmengen beeinflussen unmittelbar die Planung der Wiederaufbereitung der Medizinprodukte. Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, Bestellvorgangs- und Wiederaufbereitungsaktivitäten nicht losgelöst voneinander, sondern vielmehr integriert zu planen. Eine zusätzliche Herausforderung stellt dabei die beschränkte Haltbarkeit der Medizinprodukte dar.

Forschungsfeld